Projekt.Besseres Hollfeld.

Neues Denken. Miteinander mutig gestalten.

Unser "Besseres Hollfeld"

Die Potenziale unserer Stadt & Ortsteile nutzen

„Alter Wein in neuen Schläuchen" bringt uns allen nichts!
Alles würde nur weiterhin „verwaltet" und viel zu wenig „gestaltet" werden!

Objektiv betrachtet muss man dazu stehen, dass der Stadtrat zusammen mit der Bürgermeisterin in den vergangenen Jahren aufgrund der Pflichtaufgaben unserer Stadt unter schwierigen Bedingungen handeln musste. Jedoch, trotz steigender Steuereinnahmen der Stadt stieg die Verschuldung pro Einwohner in den letzten 18 Jahren von ca. 1.000 € auf über 2.300 €.

Wenn sich dieser zentrale Aspekt des knappen Geldes, der unsere gesamte Stadt mit ihren Ortsteilen lähmt, ändern soll, braucht Hollfeld dringend ein kreatives, vorwärts gerichtetes Kommunalmanagement, das mutig neue Wege beschreitet!

Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse

Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen zwischen Ballungszentren und den ländlich strukturierten Städten und Gemeinden

Wir, die Bewohner der eher ländlich strukturierten Landesteile unseres Freistaates, müssen endlich aufwachen und aufstehen und miteinander gegen diese permanente Benachteiligung, die uns in allen Lebensbereichen im Vergleich zu den Großstädten und Ballungszentren entgegenschlägt, angehen. Es kann nicht sein, dass der Zufluss von Lebensressourcen mit Strukturen, Unternehmen, Digitalisierung und Geldmitteln vorrangig in solche Zentren fließt, die sowieso schon aus allen Nähten platzen, während wir um jeden Bewohner kämpfen müssen und so langsam aber sicher ausbluten werden.
Für einen Ausgleich werden wir hier mit allen Mitteln kämpfen!

Raus aus dem Korsett der Stabilisierungshilfe

Wir müssen in einem sinnvollen Zeitrahmen von 2 bis 4 Jahren wieder Herr über unsere eigenen Belange werden und unter Ausschöpfung der noch möglichen Fördermaßnahmen dieses permanente Damoklesschwert mit Bittstellercharakter verlassen.
Wer gestalten und agieren will, muss auf seine finanzielle Eigenständigkeit zurückgreifen können.

Um dies zu erreichen müssen allen Haushaltsarten und -positionen auf dem Prüfstand, Um- und Alternativfinanzierungen durchgeführt und schließlich, wenn dies erforderlich sein sollte, auch etwaige Pflichtaufgaben (Kanalbau etc.) zeitlich in die Zukunft verschoben werden.
Mit übergeordneten Regierungs- und Amtsstellen und bei direkten persönlichen Kontakten zu Entscheidern ist diplomatisch, aber standhaft zu verhandeln, um alle möglichen alternative Finanzierungshilfen in Erfahrung zu bringen und nutzbar zu machen.

Lebensräume für alle Generationen

Lebensräume und Entfaltungsmöglichkeiten für alle Generationen schaffen
Eine Stadt und ihre Ortsteile lebt von den Menschen, die dort im Alltag, Beruf und Freizeit interagieren. Menschen aller Altersstufen möchten dort leben wo für ihre Bedürfnisse etwas geboten ist.

  • Attraktive und günstige Wohnlagen müssen so schnell wie möglich, insbesondere für junge Menschen und Familien, nutzbar gemacht werden.
  • Wohneigentum sorgt für eine langfristige Bindung der Menschen an IHRE Gemeinde.
  • Ältere MitbürgerInnen sollen so aktiv wie möglich am sozialen Leben teilhaben und integriert in der häuslichen oder zumindest heimischen Umgebung einen erfüllten Lebensabend genießen. Hier müssen entsprechende Wohnformen, die Infrastruktur und Angebote ergänzt werden.
  • Unsere konkrete Vorstellung hierzu ist die Neuerstellung eines umfassenden integrativen Mehrgenerationenhauses in zentraler Lage der Innenstadt auf dem jetzigen Gelände der Firma IRUSO. Sinnvoller Weise sollten in diesem Gebäude ebenfalls Einrichtungen wie eines Tages- und Kurzzeitpflege, Betreuungs- und Beratungsangebote (z.B. für Alzheimer / Demenz) für alle Belange der älteren Menschen zur Verfügung gestellt werden.

Stadtentwicklung mit Wirtschaft & Digitalisierung

Stadt- und Dorfentwicklung mit Gewerbe, Wirtschaft, Digitalisierung und Gastronomie auf Zukunft stellen

Ja, wir haben eine hervorragende Versorgung mit Lebensmitteln und noch einen guten Branchenmix im Einzelhandel- und Dienstleistungsbereich. Jedoch, unsere Innenstadt verliert ihre Funktion und wird weiter von den Stadträndern demontiert werden, wenn wir hier nicht mit den begonnenen Maßnahmen (ISEK, Lebendige Innenstadt) massiv und konsequent weiterhin gegensteuern.

Des Weiteren schlagen wir vor:

  • Schaffung eines „Digitalen Schaufensters„ als Internetportal, in dem sich alle Einzelhändler, Handwerker und Dienstleister unter einem Dach zentral präsentieren können.
  • Vermarktung von regional erzeugten Produkten Online und auch hier Offline in reaktivierten leerstehenden Geschäftsräumen.
  • Hollfeld und die Ortsteile müssen wieder einladender und schöner werden. Die lieblosen Eingangsportale sind eine Schande!
  • Einrichtung von gesponsorten Mobilitätsalternativen.

Tourismus & Freizeit Kunst & Kultur

Tourismus & Freizeit – Kunst & Kultur erhalten
und als Standort- und Wirtschaftsfaktor ausbauen


Wir sind überregional als Stadt der Kunst & Kultur bekannt und haben in den letzten Jahren gesehen, welch gemeinschaftsfördernde Wirkung hier erlebt werden kann. Zusammen mit einem neu konzipierten Tourismus & Freizeitkonzept müssen unsere Stärken mit Natur, Klettern und Radsport etc. als Imageprofil deutlicher dargestellt und kommuniziert werden.

Erneuerbare Energie als Wertschöpfung

Erneuerbare Energiegewinnung als wirtschaftliche Wertschöpfung zum Vorteil aller etablieren

Wir besitzen mit unseren Stadtwerken Hollfeld sehr gute Voraussetzungen, um eigenverantwortlich vom stetig wachsenden Markt der alternativen Energieerzeugung profitieren zu können. Dies sollte aber ausschließlich nur über „Bürgerenergiegesellschaften" mit vollständiger Transparenz und Zustimmung der Bürger realisiert werden. Hiervon können wir durch Gewinnrückflüsse und sinkende Abgaben bei den Strompreisen profitieren.

Optimierung der Kommunikation & Digitalisierung

Optimierung der Kommunikationsstrukturen, der Verantwortungszuständigkeiten und der digitalen Services im Rathaus

Verwaltungs- und Zuständigkeitsstrukturen, die in sehr langen Zeiträumen nicht hinterfragt werden, verharren in alten Routinen und eröffnen kreativen neuen Alternativen keine Chance.

Unser Vorschlag:

  • Überarbeitung der Aufgabenbereiche unter Beteiligung aller Verantwortlichen
  • Bildung von Verantwortungsteams für alle Kernthemen aus gruppierungsübergreifenden Mitgliedern des Stadtrates und den zuständigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Rathauses.
  • Schaffung von vollständiger inhaltlicher Informationstransparenz über alle Bereiche der Zuständigkeiten des Stadtrates
  • Ausbau der digitalen Dienste für eine serviceorientierte und bürgerfreundliche Verwaltung